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Das Phantom im Osterfeld

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Die Tragische Geschichte des Phantoms im Osterfeld nahm seinen Lauf

„Erfolgreich, mal wieder.“ kann man die Pforzheimer Zeitung zitieren mit dem Blick zurück auf das diesjährige Osterfeld-Erfolgsmusical „Das Phantom im Osterfeld“.

Am Mittwoch den 25. Juni und am Freitag den 27. Juni hat die Osterfeld Realschule zum dritten Musicalabend geladen und beide Vorstellungen waren bis auf den letzten Sitzplatz ausverkauft. Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Verwandte, ehemalige Lehrerinnen und Lehrer oder Interessierte, haben sich im Kulturhaus Osterfeld zu einem unvergesslichen Abend zusammengefunden.

Auf diesen besonderen Abend konnte man sich schon vor der Veranstaltung mit netten Gesprächen bei Brezeln und Getränken einstimmen. Die Bewirtung vorab, während und nach dem Musical hat in diesem Jahr die Klasse 8 c mit ihrer Klassenlehrerin Frau Ketterl übernommen. Zusätzlich haben die Schülerinnen und Schüler als Platzeinweiser mitgewirkt.

 

Wie Martin Hohloch, Rektor der Osterfeld Realschule und musikalischer Leiter der Schülerband, bei seiner Begrüßung schaurig erzählte, passieren im Hause Osterfeld seit einiger Zeit unerklärliche Dinge.

Vor einiger Zeit wäre Maestro Hohloch fast in den weitläufigen Kellern des Kulturhauses Osterfeld verloren gegangen. Zudem seien ständig sind unerklärliche Reparaturen durchzuführen, Dinge verschwänden und Briefe eines gewissen Phantoms“ würden auf den Fluren des Gebäudes gefunden. Welche Bedeutung das wohl haben mag?

Seit einigen Jahren beherrscht das sogenannte „Phantom“ das Theater im Osterfeld. Es fordert die freie Ehrenloge zu jeder Veranstaltung und zudem werden die Theaterbesitzer zu einer monatlichen Zahlung verpflichtet. Der Verzweiflung und Geldnot nahe, entschließen die beiden Besitzer des Theaters (authentisch mit original französischem Akzent gespielt von Franziska Cremer 10c und Leah Pötzsch 9a) dieses zu verkaufen.

 

Die ahnungslosen Neubesitzer (mitreißend gespielt von Fabio Scribano, 9c und Philip Kutscha, 7a) glauben nicht an die Existenz des Phantoms, gehen nicht auf dessen Forderungen ein und genießen den Neukauf mit den einhergehenden Festen, Frauen und klingelnden Kassen. Ein folgenschwerer Fehler wie sich zeigt: Während der glanzvollen Ballettvorführung, die vom dynamischen Orchester musikalisch begleitet wurde, stürzt plötzlich ein Kronleuchter von der Decke. Die anmutigen und grazilen Balletttänzerinnen (Antonia Gajzer 9a, Melissa Günyak,9a, Selin Plana 9a, Chantal Koch 5d, Chiara Stenzel 5e, Saskia Mohs 9b, Aneta Sokol 5d, Ivana Adamekm 5d, Julia Forster 9c, Julia Urbatzka 7b, Micelle Grasmik 7b) unter der Leitung der gestrengen Madame Giry (herrlich gespielt von Alicia Kopatz 9c) sind verängstigt und schockiert über diesen Vorfall und verlassen schreiend die Bühne.

Sofort nimmt der penible und überkorrekte Kommissar (wunderbar exzentrisch gespielt von Eric Nöding 9c) mit seiner folgeleistenden Polizeigehilfin (hervorragend gespielt von Darleen Hasser 7d) die Ermittlungen auf. Nachdem er im Publikum, ganz besonders unter den Lehrern, keinen Verdächtigen festnehmen konnte, wurden die pflichtbewussten Bühnenarbeiter (überzeugend gespielt von André Kopatz 8c, Nils Geiger 6c) in die Mangel genommen. Diese wussten allerdings bereits, dass das gruselige Phantom hinter dem Anschlag steckt.

Die weiteren Ermittlungen führten die Ermittler in die Garderobe der liebreizenden Opernsängerin Christine Daaé (professionell gespielt von Lisa Behrendt 10c), welche vorgab, nichts vom Phantom zu wissen. Nach dem Abgang der erfolglosen Ermittler sinniert Christine über einen kürzlich erhaltenen Liebesbrief des Phantoms, den sie den Ermittlern verschwiegen hat (musikalisch ausgedrückt durch den Chor und das Orchester). Während sie in Gedanken schwelgt, tritt das furchterregende Phantom („phantomenal“ gespielt von Robin Margic 10c) aus der Unterwelt hervor und entführt Christine in sein dunkles Reich. Auf der Suche nach Christine Daaé erzählt Madame Giry den Ermittlern (mit Hilfe einer Filmsequenz) die tragische Vorgeschichte des Phantoms und führt diese in dessen Reich.

Zur selben Zeit in der Unterwelt wird die verängstigte Christine von dunklen Wesen gefangen gehalten. Das Phantom erklärt Christine erneut seine große Liebe und sucht ihre Nähe. Doch dann stören die Ermittler den innigen Moment, woraufhin das Phantom den Kommissar von seinen dunklen Untertanen festhalten lässt und ihn versucht mit einem Säbelschlag brutal zu töten. Dies kann Christine gerade noch im letzten Moment verhindern, indem sie sich schützend vor den Kommissar wirft. Sie erklärt dem Phantom, dass sie seine tiefe Liebe nicht erwidert, was jedoch nicht an seiner furchteinflößenden Erscheinung, sondern an seinem skrupellosen Handeln liegt. Daraufhin vertreibt das verzweifelte Phantom Christine und die Anderen abrupt aus seinem Reich, reißt sich die Maske vom Gesicht und erkennt sein Ende.


Mitwirkende Schülerinnen und Schüler:

Schauspieler:

 

Name

Rolle

Lisa Behrendt, 10c

Christine Daaé

Robin Margic, 10c

das Phantom

Franziska Cremer, 10c

alter Theaterdirektor

Leah Pötzsch, 9a

alter Theaterdirektor

Alicia Kopatz, 9c

Tanzlehrerin

Eric Nöding, 9c

Kommissar

Darleen Hasser, 7d

Polizistin

Fabio Scribano, 9c

neuer Theaterdirektor

Philip Kutscha, 7a

neuer Theaterdirektor

Andre Kopatz, 8c

Theaterarbeiter

Nils Geiger, 6c

Theaterarbeiter

 

 

Jedes Musical lebt jedoch auch von seiner mitreißenden Musik, und diese wurde imposant dargeboten vom Schülerchor und der Schulband.

 

Schulband:

Schülerchor:

Clemens Oliver, 9d

Laura Wittek, 8b

Timon Graß, 8a

Dela Stykel, 7c

Jonathan Hohloch, 8c

Nicole Paskuda, 7c

Dominik Wolf, 8c

Tatjana Ilic, 7c

Selina Engel, 8c

Gesine Dihlmann, 7c

Yigitcan Kirpitci, 6b

Daniel Gomes, 6b

Alexander Harsch, 5b

Michelle Koch, 6b

 

Annette Lefler, 6b

 

Fabienne Rocktaeschel, 6c

 

Sura Özcan, 5e

 

Sofia Goranovic, 5e

 

Chiara Stenzel, 5e

 

 

Kamera:

Tänzerinnen:

Timm Hust, 7c

Antonia Gajzer, 9a

Mathias Gürbüz, 7c

Melissa Günyak, 9a

Alperen Özdemir, 9b

Selin Plana, 9a

Daniel Kasanzew, 9b

Chantal Koch, 5d

 

Chiara Stenzel, 5e

 

Saskia Mohs, 9b

 

Aneta Sokol, 5d

 

Ivana Adamekm, 5d

 

Julia Forster, 9c

 

Julia Urbatzka, 7b

 

Micelle Grasmik 7b

 

 


Mitwirkende Lehrerinnen und Lehrer:

 

Frederik Rittler

Arrangement, Chorleitung, Organisation Musicalfreizeit, Kartenverkauf, audiovisuelle Gestaltung, Promotion

Lena Eger

Keyboard, Organisation Musicalfreizeit

Roman Seiz

Regisseur, Schauspielcoach

Thorsten Volk

Regisseur, Schauspielcoach

Martin Hohloch

musikalische Leitung

der Schulband

Anke Erhardt

Choreografie

Christine Beck

Choreografie

Tobias Bradneck

 

Schlagzeug Schulband

 

Claudia Rukavina

 

Kostüme, Maske

 

Nadine Ketterl

 

Kostüme, Maske,

Leitung Bewirtung,

Platzanweisung

Anja Ott

Kostüme, Maske

Gabriele Schenk

Rebecca Dürr

Schaukästen, Kartenverkauf

Finanzen

Christopher Merzinsky

Percussion, Videoaufnahmen,

Bühnenbild

Andreas Dirks

Bühnenbild

Karlheinz Geiger

Fotos

Christine Hammer

Bewirtung

Vanessa Rothermel

Pressearbeit

Julia Schneider

Pressearbeit

Bericht von der Musicalfreizeit in Kürnbach

Einem Phantom auf der Spur …


So könnte das Motto der Musicalgruppe derzeit lauten. Nur noch wenige Wochen bis das Phantom im Osterfeld sein Unwesen treibt und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Anfang Juni trafen sich etwa 45 musik- und theaterbegeisterte Schülerinnen und Schüler in der Musikakademie in Kürnbach, um erstmals gemeinsam das Schulmusical einzuüben.

Orchester, Schauspieler und Tänzer auf der Bühne zeigten, was sie sich bisher in Kleingruppen erarbeitet hatten und ließen das Phantom lebendig werden. In langen, intensiven Probephasen stimmten sie sich immer besser aufeinander ab und fiebern nun ihrem ersten Auftritt am 25. Juni entgegen. Besondere Stimmung kam auf, als sich die Schauspieler erstmals in ihren Kostümen gegenüberstanden. Letzte Details und die genauen Abläufe werden nach den Pfingstferien, dann auch auf der echten Theaterbühne, eingespielt.

Am 25. und 27. Juni 2014 werden die Schüler das Musical im Kulturhaus Osterfeld aufführen. Also sichern Sie sich noch schnell eine Karte.